Das sind die 5 häufigsten Fragen rund ums Brot – und die Antworten

Das sind die 5 häufigsten Fragen rund ums Brot – und die Antworten

Brot essen wir täglich – meistens sogar mehrmals. Zuhause, in der Schule, im Büro, in der Kantine, im Restaurant, im Auto oder einfach zwischendurch. Der Duft von frischem Brot ist einzigartig und wenn Sie ganz genüsslich in Ihr Weckerl beißen, drängt sich vielleicht doch die eine oder andere Frage rund ums Brot auf, die Sie schon immer gerne beantwortet hätten. Hier finden Sie die Antworten auf einige der häufigsten Fragen.

Wie lagere ich Brot richtig?

Damit Sie möglichst lange frischen Brotgenuss haben, muss Ihr Brot atmen. Das sollte es, um weder zu schnell altbacken, aber auch nicht schimmelig zu werden. Verbrauchen Sie Ihr Brot relativ rasch, sind Leinen- oder Baumwollsäcke dafür gut geeignet. Sind Sie nicht ganz so schnell im Aufessen, sollten Sie Ihr Brot in Brotkästen aus Holz oder Steingut aufbewahren. Abraten möchte ich davon, Ihr Brot im Kühlschrank zu lagern. Bei diesen niedrigen Temperaturen wird es schnell alt und verliert rasch an Geschmack.

Was ist Vollkornbrot?

Unter Vollkornbrot wird Brot verstanden, das zu mindestens 90% aus Vollkornmehl besteht. Beim Vollkornmehl wird das gesamte Getreidekorn mitsamt der Schale und dem Keimling vermahlen. Bezeichnungen wie „Körnerbrot“ oder „Volles Brot“ haben mit Vollkornbrot nichts zu tun. Achten Sie hier daher unbedingt auf die Zutatenliste oder lassen Sie sich von Ihrem Bäcker beraten, wenn Sie Wert auf reines Vollkornbrot legen. Auch dunkles Brot ist nicht automatisch Vollkornbrot. Die dunkle Farbe rührt manchmal auch vom Malz her, das für die Ausprägung der Röstaromen eingesetzt wird.

Kann ich Brot einfrieren?

Brot lässt sich besonders gut einfrieren. So können Sie Brot von Ihrem Lieblingsbäcker in größeren Mengen kaufen und haben dann die ganze Woche oder je nach Bedarf etwas davon. Frieren Sie Brot dafür am besten in kleinen Portionen ein. Ganze Brotlaibe schneiden Sie am besten in Scheiben und frieren diese portionsweise ein. Wichtig ist, dafür einen Tiefkühlbeutel oder einen Plastikbeutel zu verwenden, so trocknet das Brot nicht aus. Für frisches Brot am Morgen geben Sie Ihr Brot am Abend aus der Tiefkühltruhe und lassen es bei Zimmertemperatur auftauen. In der Früh noch kurz in den Backofen, und es schmeckt wieder knackig frisch.

Kann ich den Schimmel am Brot einfach wegschneiden?

Schimmel dringt kegelförmig in das Brot ein, auch wenn Sie ihn nur oberflächlich sehen. Schimmeliges Brot gehört daher als Ganzes in den Müll. Besonders schnell breitet sich Schimmel in geschnittenem Brot aus. Ganze Brote bleiben deutlich länger haltbar.
Um Schimmel zu vermeiden, sollte das Brot möglichst trocken in Behältnissen aus Steingut oder Keramik gelagert werden. Wird der Brotkasten regelmäßig gereinigt, am besten mit Essig, hat der Schimmel erst gar keine Chance.

Macht Brot dick?

Ein weit verbreiteter Irrtum! Denn: Vollkornbrot enthält viele Ballaststoffe und sättigt langfristig. Außerdem braucht es einige Zeit, um die langen Kohlenhydrate aufzuspalten. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel über längere Zeit konstant aufrecht, wodurch die Lust auf Süßes eingedämmt wird. Drei bis vier Scheiben Brot pro Tag können Sie also sogar beim Abnehmen unterstützen.

Haben Sie auch eine Frage zum Thema Brot? Schreiben Sie uns an office@hager.co.at! Wir beantworten Sie gerne!

Dr. Astrid Laimighofer ist Ernährungswissenschafterin und schreibt in regelmäßigen Abständen für unseren Brotblog.

Dr. Astrid Laimighofer
Ernährungswissenschafterin & Buchautorin
0699/1000 80 85
astrid@laimighofer.at
www.gesundberaten.co.at

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