Sommer, Sonne, Weissbrot

Sommer, Sonne, Weissbrot

Die Tage sind lang, die Temperaturen steigen in sommerliche Höhen und die lauen Abende laden ein, diese im Freien zu verbringen. Auch der Brotkonsum ändert sich in den Sommermonaten. Je höher das Thermometer wandert, umso lieber greifen wir zu hellem Brot, das perfekt zu Gegrilltem oder frischen leichten Salaten passt.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Brot liegt in Österreich etwa bei 70 kg pro Jahr. Weißbrot holte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich auf und liegt nun in der Beliebtheit hinter dem Schwarzbrot bereits an zweiter Stelle. Kein Wunder, erinnern Baguette & Co auch zu Hause an Sommer, Sonne und Urlaub.

In Italien, Frankreich, Spanien oder Griechenland ist Weißbrot die Nummer 1 unter den Brotsorten. Neben dem französischen Baguette in seinen unterschiedlichsten Dicken und Längen, finden wir in den italienischen Bäckereien Foccacia, Ciabatta oder Grissini und in Griechenland sind Pita-Brote allgegenwärtig. All diese hellen Brote werden sehr gerne als Beilage zu sämtlichen Gerichten gereicht. Das erzeugt bei uns sehr oft Verwunderung. So sollen die Menschen der Mittelmeerländer ja seltener an Herz-Kreislauferkrankungen leiden als wir hierzulande. Und das bei dem vielen Weißbrotverzehr? Die klassische mediterrane Kost besteht aber neben viel Weißbrot auch aus großen Mengen an Obst und Gemüse und wenig tierischen Fetten. Größere Mengen Weißbrot müssen sich also nicht negativ auf die Gesundheit auswirken – wenn wir es wie die Südländer machen.

Vorteile von Weißbrot

Sieht man sich die Kalorienmenge von Weißbrot im Vergleich zu Schwarzbrot an, so liegt das Weißbrot mit etwa 240 kcal pro 100 g sogar etwas höher als ein dunkles Roggen-Vollkornbrot mit rund 185 kcal pro 100 g. Als Schlankmacher kann Weißbrot jetzt also nicht unbedingt bezeichnet werden.

Doch obwohl Weißbrot im Gegensatz zu Vollkornbrot nicht mit soviel Ballaststoffen, Mineralstoffen oder Vitaminen punkten kann, hat es ganz andere Vorteile.

  • Weißbrot hat wenig Eigengeschmack. Somit ist es perfekt geeignet als Beilage zu Gemüsegerichten, da es die Aromen der Gewürze und der anderen Lebensmittel nicht übertönt.
  • Bei hohen sommerlichen Temperaturen verlangt unser Körper nach leicht verdaulichen Speisen. Beim Weißbrot braucht sich der Verdauungstrakt nicht sonderlich anzustrengen. Daher greifen wir hier lieber zur hellen Variante.
  • Und auch wenn Weißbrot mal liegen geblieben und schon etwas hart ist, lässt es sich doch noch für eine Vielzahl wunderbarer Reste-Rezepte verwenden. Arme Ritter, Pofesen, Panzanella oder Crostini sind köstliche Beispiele der Weiterverwendung von altbackenem hellem Brot.

Wenn Sie auf der Suche nach dem passenden Weißbrot für die nächste Grillerei sind – statten Sie doch der Bäckerei Hager einen Besuch ab und gustieren Sie durch das reichhaltige Angebot an hellen Brotsorten.

Dr. Astrid Laimighofer ist Ernährungswissenschafterin und schreibt in regelmäßigen Abständen für unseren Brotblog.

Dr. Astrid Laimighofer
Ernährungswissenschafterin & Buchautorin
0699/1000 80 85
astrid@laimighofer.at
www.gesundberaten.co.at

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