19.3. – Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz

19.3. – Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz

Am 19.3. begehen wir den Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz. Ein wichtiger Grund, ein paar Worte über das Frühstück ganz generell und im Speziellen zum Frühstücken im (Home)-Office zu verlieren.

Der Tag stammt aus den USA und wird dort als National Deskfast-Day (desk = Schreibtisch, (break)-fast = Frühstück) jährlich begangen. Angeblich wurde dieser in der Wirtschaftskrise 2008 gegründet. Die Menschen hatten da so Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, dass sie keine Pause gemacht haben, um zu essen, sondern das am Schreibtisch erledigten.

Das klassische Frühstück wird seltener

Gab’s früher Frühstück zu Hause und Jause irgendwann am Vormittag an der Arbeitsstelle, verschwimmt das heute alles viel mehr miteinander. Laut INForm frühstückt nur mehr jeder dritte Erwachsene zu Hause und jeder vierte holt seine erste Mahlzeit im Büro nach. Viele sparen sich die Frühstückszeit und stehen lieber ein kleines bisschen später auf. Der Weg zur Arbeit muss ja auch zeitlich eingeplant werden.

Dafür wird dann im Büro erstmal gefrühstückt. Und eines vorweg: Ein spätes Frühstück ist allemal besser als gar keines.

Das Frühstück soll eine zentrale Mahlzeit sein. Diese gängige Meinung der Wissenschaft stimmt noch immer. Schließlich pusht es unser Energielevel am Morgen in die Höhe, versorgt uns – wenn’s richtig gemacht ist –  mit allem, was wir für Konzentration und Leistung benötigen und verhindert Heißhungerattacken am späten Vormittag. Die erste Mahlzeit muss aber nicht unbedingt um sieben Uhr morgens erledigt werden, auch ein späteres Frühstück gibt uns alle Nährstoffe und die nötige Energie, die wir brauchen.

Warum Frühstücken am Arbeitsplatz Vorteile haben kann

Für manche kann frühstücken am Arbeitsplatz einfach viel entspannter sein als zuhause. Da müssen Socken gesucht, Kinder für die Schule oder Kindergarten fertig gemacht und Jausenbrote geschmiert werden. Da bleibt dann relativ wenig Zeit, um entspannt sein Frühstücksmüsli zu löffeln.

Zusätzlich kann ein Frühstück am Arbeitsplatz ein zusätzlicher Motivator für einen guten Start in den Arbeitsalltag sein. So ein gemütlicher Kaffee oder Tee zum frisch geholten Gebäck vom Bäcker kann schon was. Wichtig ist nur, sich jetzt wenigstens kurz die Zeit dafür zu nehmen. Wenn in der Arbeit schon der erste Termin auf einen wartet, hat man auch nichts gewonnen.

Machen Sie Ihr Arbeitsplatzfrühstück lieber zum täglichen Genussmoment.

Doch was machen wir jetzt?

Homeoffice ist für viele in Coronazeiten zum neuen Normal geworden. Und damit fallen Dinge wie das Frühstück am Arbeitsplatz oder die vormittägliche Kaffeepause mit Kolleg*innen weg.

Da der Arbeitsweg entfällt, nutzen Sie doch die gewonnene Zeit, um entspannt zuhause zu frühstücken! Wem das trotzdem zu früh ist oder wer dafür lieber ein klein wenig länger schlafen, dem steht ja auch einem Frühstück am Homeoffice-Arbeitsplatz nichts im Weg.

Der Weg zum Bäcker in der Früh für frisches Brot und Gebäck kann übrigens auch ein schönes Ritual werden und gibt einem so etwas wie ein Gefühl eines Arbeitsweges. Der Arbeitstag ist ja dann sowieso noch lang genug!

Worauf Sie aber auch bei einem Frühstück am Homeoffice-Arbeitsplatz achten sollten:

  • Essen Sie nicht nebenbei. Wenn Sie essen, dann essen Sie und nicht gleichzeitig E-mails beantworten, Zeitung lesen oder telefonieren. Sie verpassen sonst, wann Ihr Hungergefühl einsetzt. Außerdem können Sie so Ihr Frühstück gar nicht so richtig genießen, wenn Sie nicht mit allen Sinnen dabei sind.
  • Auch beim Frühstück am Arbeitsplatz sollte das Frühstücksquartett komplett sein.
    1. Ein Getreideprodukt wie Brot und Gebäck, Getreideflocken, Müsli
    2. Milch- und Milchprodukte. Hier sind aber auch Getreidedrinks oder -joghurts wie Haferdrink, Mandel- oder Sojadrink möglich. Wer mag, kann das Eiweiß auch in Form von Schinken oder einem Frühstücksei zu sich nehmen.
    3. buntes Obst oder Gemüse was immer beliebt, am besten so bunt, regional und saisonal wie mögich
    4. und ein Getränk wie Tee, Wasser, Kaffee.

Wo auch immer Sie am 19.3. sind – genießen Sie Ihr Frühstück!

Dr. Astrid Laimighofer ist Ernährungswissenschafterin und schreibt in regelmäßigen Abständen für unseren Brotblog.

Dr. Astrid Laimighofer
Ernährungswissenschafterin & Buchautorin
0699/1000 80 85
astrid@laimighofer.at
www.gesundberaten.co.at

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